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Hermine Frankenstein * 22.3. 1842 Wien + 19.8. 1904 Wien
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Hermine Frankenstein steht beispielhaft für die Produktionsbedingungen, denen Kriminalliteratur im 19. Jahrhundert häufig ausgesetzt war. Die Feuilletonleiterin des "Neuen Wiener Tagblatts" schreibt seriell Romane und Erzählungen für die Abendausgabe ihrer Zeitung, die zumeist als "Übersetzungen aus dem Englischen" getarnt sind und keinen Hinweis auf das Geschlecht von Autor / Übersetzer geben (H. Frankenstein). Wohl erst nach dem Tod der Autorin erscheinen einige ihrer Romane, die seit den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden, auch in Buchform. (vergleiche: Bernhard Rindt: Der Feuilletonroman im „Neuen Wiener Tagblatt“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wien 2001 (Diplomarbeit)) |