Auguste Groner

* 16. April 1850 Wien

+ 07. März 1929 Wien

 

 

Erste Kriminalschriftstellerin Österreichs - Erfinderin eines der ersten deutschsprachigen "Seriendetektive" (Joseph Müller) : Auguste Groner gehört zweifellos zu den wichtigsten Vertreterinnen des Genres im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Vor ihrer Verheiratung mit dem Historiker Richard Groner besucht Auguste Kopallik, Tochter eines Rechnungsbeamten, eine Malschule und die Lehrerinnenbildungsanstalt. Ab 1876 arbeitet sie als Volksschullehrerin. Neben Kriminalerzählungen, die vor allem als Fortsetzungsreihen in der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens erscheinen, schreibt sie auch phantastische Erzählungen, Jugend- und Heimatbücher. 1894 gründet sie die Österreichische Jugendzeitung und die Österreichische Jugendbibliothek.

Texte von Auguste Groner (PDF)

Der rote Merkur: 1910 begibt sich der erste Seriendetektiv des deutschsprachigen Krimis noch einmal auf Verbrecherjagd (Faksimile der EV aus der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens von 1910, Dank an Jürgen Lull)

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4

(zusammen ca. 7 MB)

Am Verlobungstage: 1903 erschienen, präzise gearbeiteter Kriminalroman, ausführlicherer Kommentar folgt (Dank an Jürgen Lull)

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6

(zusammen ca. 14 MB)

Warenhaus Groß & Komp.: 1907 in sechs Fortsetzungen in der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens veröffentlicht, hier als Faksimile bereitgestellt. Die Geschichte gnadenloser Rachsucht und Verblendung, sehr schön auch die Einblicke in das "Arbeitsleben von Verkaufspersonal" zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Leicht melodramatisch mit obligatorischer Liebesgeschichte, kein "Thriller", aber gut lesbares Intrigenstück. (Dank an Jürgen Lull)

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6

(zusammen ca. 8,5 MB)

Vorankündigung: Am Verlobungstage (1903, Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens), demnächst hier als Faksimile

Bücher von Auguste Groner finden Sie im Verlag Lindenstruth